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Achtung Floskel: «Danke für Ihre Aufmerksamkeit»

Das ist der der banale Satz für Menschen, denen als Abschluss eines Vortrages, einer Präsentation (inacht von zehn Powerpoint-Präsentationen) nichts Besseres einfällt. Dabei: Für Aufmerksamkeit kann man sich nicht bedanken (vielleicht sind ja ein paar Zuhörende eingeschlafen oder haben auf dem iPhone E-Mails beantwortet). Um Aufmerksamkeit kann man nur bitten – aber auch das wäre ein ziemlich einfallsloser Einstiegssatz.
Noch schlimmere Ausstiegssätze: «Sie sehen, ich habe die Redezeit eingehalten.» Oder: «Ich habe zwar die Redezeit schon überschritten (Seufzen im Saal), aber hier noch eine kurze Zusammenfassung.» Der allerschlimmste Abschlusssatz: «So, jetzt bin ich fertig. Danke, dass Sie mir so lange zugehört haben.» Das tut weh. Armes Publikum!
Gute Abschlusssätze? «Ich habe Ihnen nun aufgezeigt, wie Sie Ihre ehrgeizigen Ziele erreichen können.» Oder: «Das war nun ein Feuerwerk von guten Ideen – setzen Sie sie um!» Oder: «Wenn Sie sich daran halten, schreiben Sie an der nächsten Prü…
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Achtung Floskel: «Gerne sende ich Ihnen ...»

Jedes zweite E-Mail im deutschsprachigen Raum beginnt mit «gerne». «Gerne teile ich Ihnen mit, dass …», «Gerne habe ich für Sie abgeklärt …» oder «Gerne bestätige ich Ihnen den Termin vom ...».

Allein durch die häufige Verwendung wird dieses Adverb zum Unwort. Hingeschrieben, ohne sich darüber Gedanken zu machen, ob man es nun gerne tut oder nicht.
Besser: einfach weglassen. «Ich habe für Sie abgeklärt …» oder «Der Termin findet am ... statt».


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Lassen Sie die Finger von diesen 9 Floskeln

«In der Umgangssprache werden viele Floskeln verwendet, oft ohne dass man sich dessen bewusst ist. […] Dabei macht jede Floskel für sich noch kein schlechtes Deutsch aus. Allein ihr unablässiger, zwanghafter und unbewusster Gebrauch weist ihre Verwender als Menschen aus, die sich kaum, nicht hinreichend oder gar nicht mehr der Mühe sorgfältiger und präziser Formulierung unterziehen.» Der Wikipedia-Eintrag bringt es auf den Punkt: Floskeln sind nie persönlich, nie empfängerorientiert. Sie sind austauschbar und nie einzigartig. Sie vermitteln: Der Gesprächspartner ist es nicht wert, einen persönlichen und einzigartigen Satz zu formulieren.


1. «Danke für Ihre Aufmerksamkeit.» Das ist der banale Satz für Menschen, denen als Abschluss eines Vortrags, einer Präsentation (in acht von zehnt Powerpoint-Präsentationen) nichts besseres einfällt. Dabei: Für Aufmerksamkeit kann man sich nicht bedanken (vielleicht sind ja ein paar Zuhörende eingeschlafen oder haben auf dem iPhone E-Mail…